Smart #2 mit allen Daten, Preisen und Bildern vorgestellt
Der 2,75 Meter lange City-Stromer ist ab 19.990 Euro zu haben
Der Smart #2 wurde nun mit allen Daten, Preisen und Ausstattungen vorgestellt. Die Technik mit dem 60-kW-Heckantrieb und einer 35,8-kWh-Batterie sowie 290 km WLTP-Reichweite war bereits bekannt. Neu sind die genauen Abmessungen, das Kofferraumvolumen, die Details zum Laden sowie Preise und Ausstattungen.
Der Neuling ist das kleinste Elektroauto auf dem Markt, der einzige Zweisitzer (wenn man von Leichtmobilen wie dem Microlino, dem Opel Rocks Electric etc. absieht) und auch der einzige Hecktriebler im Segment. Mit dem Basispreis von 19.990 Euro ist er aber bei weitem nicht das günstigste Elektromodell.
Exterieur | Interieur | Antriebe/Batterien | Preise/Ausstattung
Exterieur
Mit knapp 2,75 Metern Länge ist der Smart #2 mit Abstand das kleinste Elektroauto auf dem Markt, er ist fast 90 cm kürzer als der Leapmotor T03. Der Wendekreis wird mit 6,95 Metern von Bordstein zu Bordstein angegeben.
| Länge | Breite | Höhe | Radstand | |
| Smart #2 | 2.746 mm | 1.939 mm (mit Spiegeln) |
1.555 mm | 1.875 mm |
| Leapmotor T03 | 3.620 mm |
1.925 mm (ohne Spiegel) |
1.577 mm | 2.400 mm |
| Fiat 500 Elektro | 3.632 mm | 1.900 mm (mit Spiegeln) 1.683 mm (ohne Spiegel) |
1.527 mm | 2.322 mm |
Die Optik war bereits durch diverse Teaser bekannt. Sie erinnert deutlich an den Smart EQ Fortwo. Die Türen werden mit Bügelgriffen geöffnet. Hinten hat der Winzling eine geteilte Heckklappe, die wie bei einem Pick-up zur Tail-Gate-Party einlädt.
Wie beim Vorgänger: Der untere Teil der Heckklappe öffnet sich nach unten, der obere nach oben
Der Wagen rollt serienmäßig auf 15-Zoll-Felgen, ab der Version Premium auf 16-Zöllern. In den Basisversionen Pure und Pure+ gibt es die Außenfarben Weiß, Grau und Schwarz, ab Premium werden auch Rot, Gelb und Beige sowie Bicolorvarianten mit schwarzem oder beigem Dach angeboten. Die Couture Edition gibt es ausschließlich in mattem Weiß mit champagnerfarbenem Dach. Hier gibt es auch goldfarbene Details am Exterieur, darunter goldfarbene Räder.
Smart #2 (2026) Couture Edition
Interieur
Innen hat der Smart #2 ein ovales Instrumentendisplay und einen 10,1-Zoll-Touchscreen, der sich offenbar zum Fahrersitz hin neigt. Das Armaturenbrett hat eine eigentümliche S-Form. Außerdem hat der Zweisitzer eine durchgehende Sitzbank, wodurch man in engen Querparklücken vor dem Aussteigen "durchrutschen" kann.
Der Kofferraum ist mit 305 bis 527 Litern sogar größer als beim deutlich längeren Leapmotor T03, in den 210-508 Liter passen.
Smart #2: Chassis, Lenkung, Batterie und Antrieb
Antriebe und Batterien
Alle Varianten des Smart #2 haben einen Permanentmagnet-Synchronmotor mit 60 kW und 130 Nm an der Hinterachse. Damit sind bis zu 140 km/h möglich. Der Strom kommt aus einer LFP-Batterie mit knapp 36 kWh. Damit soll sich eine WLTP-Reichweite von 290 km ergeben.
| Smart #2 | |
| Antrieb | RWD 60 kW, 130 Nm |
| 0–100 km/h / Höchstgeschwindigkeit | 11,6 Sek. / 140 km/h |
| WLTP-Verbrauch | 13,6 kWh/100 km |
| Akku | 35,8 kWh LFP |
| WLTP-Reichweite | 290 km |
| Max. Ladeleistung AC / DC | 7,4 kW bei Pure, sonst 11 kW / 65 kW |
| DC-Ladedauer 10–80 % | < 20 min |
| Leergewicht / Zuladung | 1.140 kg / 205 kg |
Preise und Ausstattung
Der Smart #2 wird in den Ausstattungen Pure, Pure+, Premium und Couture Edition angeboten. Die günstigste Version kostet wie versprochen weniger als 20.000 Euro. Hier die Preise im Überblick:
| Smart #2 Pure | Smart #2 Pure+ | Smart #2 Premium | Smart #2 Couture Edition | |
| Preis | 19.990 Euro | 20.990 Euro | 24.490 Euro | 25.690 Euro |
Der Smart #2 hat eine aufwendige Fünflenker-Hinterachse. Zur Serienausstattung des Pure zählen auch LED-Scheinwerfer mit Fernlichtassistent, 15-Zoll-Stahlfelgen, ein Abstandsregeltempomat, ein Autobahnassistent und sieben Airbags. Die Basisversion Pure hat nur einen einphasigen Bordlader. Die Ladeleistung wird mit 7,4 kW, die Ladedauer mit fünf Stunden (10–100 %) angegeben. Doch in Deutschland kann auf einer Phase wegen der Schieflastverordnung nur mit bis zu 4,6 kW geladen werden. Alternativ ist Schnellladen mit bis zu 65 kW Gleichstrom möglich. Außerdem wird Vehicle-to-load (V2L) unterstützt.
Ab Pure+ gibt es einen dreiphasigen 11-kW-Bordlader, mit dem sich der Ladevorgang auf drei Stunden verkürzen soll. Bei Premium kommen noch 16-Zoll-Stahlräder, ein Glasdach, Ledersitze, Sitz- und Lenkradheizung, Ambientelicht und ein Soundsystem von Sennheiser mit sieben Lautsprechern hinzu. Die auf 999 Exemplare limitierte Couture Edition bietet zudem goldfarbene Räder und andere Exterieurdetails in dieser Farbe, ein schwarzes Interieur mit goldfarbenen Details und eine "1 of 999"-Plakette.
(Bindende) Vorbestellungen sollen ab dem 13. Oktober möglich sein. Wer sich dafür entscheidet, bekommt seinen Smart #2 bereits vor der vollständigen Markteinführung. In allen Online-Channeln soll das Modell aber erst in der ersten Hälfte des Jahres 2027 bestellbar sein.
Zu den Rivalen gehören die bereits erwähnten Modelle Leapmotor T03 und Fiat 500 Elektro, aber auch der Renault Twingo inklusive seine Verwandten Nissan Pixo (noch keine Preise) und Dacia Spring sowie der Ari Poly (ab 15.990 Euro). Hier eine kleine Vergleichstabelle:
| Smart #2 | Leapmotor T03 | Fiat 500 Elektro | Renault Twingo | Dacia Spring | |
| Antrieb | RWD 60 kW | FWD 70 kW | FWD 70 kW | FWD 60 kW | FWD 60 kW |
| Höchstgeschw. | 140 km/h | 130 km/h | 135 km/h | 130 km/h | 130 km/h |
| WLTP-Reichweite | 290 km | 265 km | 190 km | 263 km | 250 km |
| Länge | 2,75 m | 3,62 m | 3,63 m | 3,79 m | 3,86 m |
| Kofferraum | 305–527 L | 210–508 L | 185–380 L | 305–966 L | 337–1.283 L |
| Basispreis | 19.990 Euro | 18.900 Euro | 25.990 Euro | 19.990 Euro | 17.900 Euro |
Unter dem Strich
Der Smart #2 hat alles, was ein elektrisches Stadtauto braucht – außer einer Rückbank. Wer ohnehin nur allein oder zu zweit durch die City kurvt, dürfte damit gut bedient sein. Wie beim Vorgänger Smart EQ Fortwo spricht für ihn, dass man durch die kurze Karosserie leichter einen Parkplatz findet und gut wenden kann. Wer mehr Platz und/oder Sitzplätze braucht, entscheidet sich wohl besser für den gleich teuren Renault Twingo oder für die günstigeren Modelle Dacia Spring oder Leapmotor T03.
Letzte Änderung am 19. Oktober 2026: Genauere Angaben zur Breite aufgenommen. Tippfehler in der Vergleichstabelle korrigiert.
Quelle: Smart
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